Menu g³ówne

G³ówna treœ¶æ strony

Geschichte

Die moderne Siedlungsgeschichte in der Gemeinde Jab³onna reicht bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück. Davon zeugen zwei Dokumente, nämlich „Die P³ocker Erinnerungen II” aus dem Jahr 1339, die beschreiben, dass die Imker aus der Siedlung Jab³onna verpflichtet waren, vierzehn große Honigkrüge dem Bistum P³ock zu überlassen (was fast 20% aller Erträge entsprach), sowie die Gründungsurkunde für die Kirchengemeinde Wieliszew aus dem Jahr 1374, die davon spricht, dass das Gebiet der neu entstehenden Kirchengemeinde von der Kirchengemeinde Chotomów abgespalten wird.

Die Gründung des Dorfes Jab³onna (es trug damals den Namen Jab³onowo, der auf die in dieser Zeit zahlreichen Apfelgärten zurückzuführen ist) und die des Dorfes Chotomów (damals Chotomowo) wurden im Jahr 1418 vom P³ocker Bischof Jakub aus Korzkwia aus dem Geschlecht der Syrokomla vollzogen. Sie erfolgten bei beiden Dörfern nach Magdeburger Recht. Bald darauf entwickelte sich Jab³onna als „gesunde und ruhige Ortschaft” zu einer Residenz der P³ocker Bischöfe und einem Verwaltungszentrum für bedeutende Güter. Auch Chotomów erfüllte eine wichtige Funktion, und zwar als geistiges Zentrum für die Umgebung sowie als Sitz einer der wenigen Kirchengemeinden in diesem Gebiet.

Anfänglich entwickelte sich die Besiedelung im Gebiet der heutigen Gemeinde Jab³onna eher schwach. Sie nahm aber, unzertrennlich mit der wachsenden Bedeutung Warschaus verbunden, zu, was zu immer häufigeren Aufenthalten der P³ocker Bischöfe führte. Die Wirtschaft in diesen Gebieten beruhte hauptsächlich auf Landwirtschaft, Gartenbau und Imkerei (vom Gut Jab³onna stammt das einzige gegenwärtig bekannte masowische Bienenrecht für Kirchengüter).
Der erste Palast von Bedeutung entstand im frühen 16. Jahrhundert. Wir wissen, dass im Jahre 1509 Bischof Erazm Cio³ek einen Vertrag mit dem Maurermeister Jerzy aus Warschau zum Zwecke des Baus gemauerter Keller und Untermauerungen geschlossen hat, die wahrscheinlich für ein Holzgebäude bestimmt waren (ein derartiges wird beim Bau des neuen Palastes erwähnt). Im Jahr 1646 entstand als Stiftung des Bischofs Karl Ferdinand Wasa eine Kapelle für den privaten Gebrauch. An diese Tatsache erinnert eine Marmortafel, die in die Westwand des gegenwärtigen Palastes eingemauert worden ist. Daraus lässt sich schließen, dass es sich um eine Kapelle aus Mauerwerk gehandelt hat. Derselbe Stifter ermöglichte 1648 die Errichtung eines neuen Palastes und ein Jahr später die Anlage eines italienischen Gartens. Man kann davon ausgehen, dass diese Investitionen mit den damaligen Bemühungen Karl Wasas um den polnischen Thron nach dem Tod W³adys³aws IV. im Zusammenhang standen.

1774 erwarb Bischof Micha³ Jerzy Poniatowski Jab³onna vom P³ocker Domkapitel. Er nahm dank der Einnahmen aus dem Bistum Krakau eine Umgestaltung in eine Palast- und Gartenresidenz vor, indem er einen Palast, Nebengebäude, Pavillons, ein chinesisches Gartenhaus und eine Grotte errichtete. Darüber hinaus hat er als guter Verwalter das Dorf neu gestaltet, Gebäude für die Bauern errichtet und die Straße zwischen Jab³onna und Warschau verbessert. Er hat auch die Wirtschaftsweise in diesen Gebieten verändert. Er modernisierte die Imkerei, legte Meiler (zur Herstellung von Holzkohle) an und betrieb Holzflößerei mit Holz aus den umliegenden Wäldern.

Nach dem Tod Micha³ Poniatowskis im Jahr 1794 ging das Gut Jab³onna in das Eigentum des Fürsten Józef Poniatowski, eines Neffen des Verstorbenen, über, der sich in den Jahren 1798 bis 1806 in Jab³onna aufhielt. Er wohnte hauptsächlich im Sommer im Palast in Jab³onna. Im Winter hingegen hielt er sich im Warschauer „Palast Pod Blach±“ („Blechdachpalast“) auf. Im Parterre des Palastes in Jab³onna empfing er Gäste. Er wohnte hingegen im zweiten Stock in mit bescheidenen Möbeln im englischen Stil ausgestatteten Zimmern, in denen Exemplare seiner Waffensammlung und auch Zeichenskizzen Or³owskis hingen. Chronisten schreiben, dass „er diese Residenz am meisten mochte, selbst die Anlage der Gärten überwachte und auf diese Weise seine soldatische Energie ausleben konnte“. Józef Poniatowski entwarf die sog. Jab³onna-Uniform, die die Freunde des Fürsten trugen. Diese bestand aus einem hellgrünen Frack mit gelbem Futter, rotem Kragen und vergoldeten Knöpfen mit der Aufschrift „Jab³onna“ sowie einer strohgelben Weste.

Kraft des Testaments von Józef Poniatowski erhielt die Güter in Jab³onna auf Lebenszeit seine Schwester Maria Teresa Tyszkiewicz, und zwar mit dem Vorbehalt, dass das Vermögen später Eigentum der Nichte des Fürsten, nämlich Anna, geb. Tyszkiewicz, werden würde, die in erster Ehe den Nachnamen Potocka und in zweiter Ehe Dunin W±sowiczowa führte. Jab³onna wurde im Jahr 1822 ihr Eigentum. In ihrem Auftrag wurde der Palast vollständig umgebaut, der Park umgestaltet sowie u.a. ein Triumphbogen, eine Mauer mit Tor, ein Stall und ein Wagenschuppen errichtet. Betont werden muss, dass Annas erster Ehemann Aleksander Potocki, der Eigentümer von Wilanów, wesentlich bei der Umgestaltung der Residenz sowohl in finanzieller als auch künstlerischer Hinsicht half.

Jab³onna wurde darauf Eigentum der Familie Potocki. August Potocki, der ein großer Pferdeliebhaber war, richtete 1867 hier einen großen Rennpferdestall ein. Er betrieb jedoch keine Zucht, sondern kaufte lediglich Pferde. Aus Jab³onna stammende Pferde gewannen oft in S³u¿ewiec organisierte Rennen. Der letzte Eigentümer dieses Geschlechts, Augusts Sohn Maurycy Potocki, organisierte berühmte Jagden und war ein bekannter Kunstmäzen. Er erbte 1906 auch die Güter Nieporêt und Bia³obrzegi. Es handelte sich um ein enormes Vermögen mit einer Fläche von 7800 ha.

Maurycy war im Polnischen Jagdverband sehr aktiv und organisierte die berühmten Jagden von Jab³onna. Zusätzliche Einnahmen verschaffte ihm seine Gewerbetätigkeit. Er gründete unter anderem die Glashütte „Jab³onna“, die 250 Arbeiter beschäftigte. Ihr ehemaliger Standort liegt heute im Stadtgebiet von Legionowo.

Zu dieser Zeit war Jab³onna bereits ein beliebter Erholungsort bei Warschau. Für die sich hier aufhaltenden Feriengäste und auch wegen der wachsenden Anzahl ständiger Einwohner wurde im Jahr 1925 in Jab³onna eine neue Kirchengemeinde gegründet. Ein wichtiges Ereignis während der Zwischenkriegszeit war die Entstehung eines neuen (und mit der Zeit selbstständigen) städtischen Organismus im Gebiet der Gemeinde Jab³onna im Umfeld der Kasernen von Legionowo.

Während des polnischen Abwehrkriegs 1939 befand sich im Palast in Jab³onna für kurze Zeit das Hauptquartier der Armee „Modlin“. Während der Besatzung waren in der Gemeinde Jab³onna viele Partisanengruppen aktiv. Der Palasteigentümer unterhielt gute Beziehungen zu den Besatzungsbehörden, so dass er inhaftierten Patrioten helfen konnte (viele von ihnen wurden dank seiner Fürsprache freigelassen). Im Juli 1944 brachten die Potockis angesichts der näher rückenden Front die wertvollsten Kunstwerke aus der Jab³onna-Sammlung nach Warschau, wodurch ein gewisser Teil gerettet wurde. Einen Monat später sprengte die deutsche Armee den Palast in die Luft. Ein ähnliches Schicksal ereilte die Pfarrkirche in Jab³onna. Die Zerstörungen nahmen zu aufgrund harter Kämpfe, die in dieser Gegend im Oktober 1944 ausgetragen wurden.

Während der ersten Nachkriegsjahre wurden die Kriegszerstörungen in der Gemeinde beseitigt. Wiederaufgebaut wurden die Pfarrkirche und dank der Bemühungen der Polnischen Akademie der Wissenschaften auch der Palast als Kongress- und Konferenzzentrum der Akademie. Im Jahr 1951 wurde ein wesentlicher Teil der Gemeinde Warschau zugeschlagen. Ihre gegenwärtige Form erhielt die Gemeinde im Jahr 1977, als ein weiterer Teil der Gemeinde durch Eingemeindung zur Hauptstadt kam.
  • Centrum Kultury i Sportu
  • Gminne Centrum Informacji
  • Jezioro Zegrzyñskie
  • Gminny O¶rodek Pomocy Spo³ecznej w Jab³onnie
  • Gminna Biblioteka Publiczna w Jab³onnie
  • Bezp³atna Szko³a Rodzenia
  • Wojewódzki Fundusz Ochrony ¦rodowiska i Gospodarki Wodnej w Warszawie
  • Legion Klub HDK PCK
  • Planowane Wy³±czenia Pr±du
  • Turystyczny Szlak Patriotyczny Polski Walcz±cej
  • 32 Wieliszewski Dywizjon Rakietowy Obrony Powietrznej
  • Gaz System
  • Powiatowe Centrum Integracji Spo³ecznej w Legionowie
© 2002-2015 Urz±d Gminy w Jab³onnie
Zawarto¶æ merytoryczna: MICHA£ SMOLIÑSKI, e-mail: promocja@jablonna.pl
Projekt: INFOSTRONY - ADAM PODEMSKI, e-mail: adam.podemski@infostrony.pl
Aktualizacja tech: INFOSTRONY - MONIKA MILLER, e-mail: monika.sowa@infostrony.pl